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Meta Aktie schaltet voll in den Krisenmodus!

Mark Zuckerberg, der Chef von Technologie-Gigant Meta (WKN: A1JWVX), hat seinen Konzern auf schwere Zeiten eingeschworen. Am vergangenen Donnerstag sprach er in einer Fragerunde vor Angestellten von einem „der schlimmsten Abschwünge, den wir in der jüngsten Geschichte gesehen haben“. Der Druck kommt dabei von vielen Seiten. Besonders die chinesische Videoplattform TikTok zwingt Meta jetzt zum Handeln. Was ist da los?

Zuckerberg droht eigenen Mitarbeitern

Zuckerbergs jüngste Ansprache bestätigt die Anspannung in einem Unternehmen, in dem nicht so ganz klar ist, wie es weitergeht. Im Februar war die Meta Aktie nach einem schwachen Jahresausblick eingebrochen. Der Konzern verlor an einem Tag mehr als 200 Milliarden US-Dollar an Börsenwert. Um den Umschwung zu schaffen, setzt er seine Mitarbeiter nun ungewohnt scharf unter Druck. Es seien „einige Leute im Unternehmen, die nicht hier sein sollten“. Zusätzlich hat Meta sein ursprüngliches Ziel, in diesem Jahr 10.000 neue Ingenieure einzustellen, drastisch nach untern korrigiert. Jetzt sollen es nur noch 6.000 bis 7.000 sein.

Damit schwört Zuckerberg seine Belegschaft wohl auch auf den Wettkampf mit der längst erstarkten Konkurrenz an. Die erfolgreiche Videoplattform TikTok steht hierbei sinnbildlich für zwei der größten Herausforderungen für Meta: Eine sehr innovative und agile Konkurrenz sowie ein sich stark veränderndes Nutzerverhalten. Zwar setzt Zuckerberg sehr viel auf eine Vorherrschaft im sich anbahnenden Metaverse. Ganz darauf verlassen will sich der Mutterkonzern von Facebook, Instagram und Co. dann aber doch nicht. Facebook-Nutzer erwarten daher bald grundlegende Veränderungen. 

TikTok: Die Zutat, die Menschen weltweit süchtig macht!

TikTok ist laut der Marktforschung von Sensor Tower in diesem Jahr mit Abstand die meistgeladene App. Bislang kommt sie auf den Plattformen von Google und Apple auf etwa 313 Millionen Downloads. Die Meta-Apps Facebook (271 Millionen) und Instagram (265 Millionen) liegen deutlich darunter. TikTok scheint den Zeitgeist des Nutzerverhaltens derzeit am stärksten anzusprechen. Der Erfolg der chinesischen Plattform basiert dabei auf zwei Komponenten: Der Fokus auf kurze Videos kombiniert mit einem starken Algorithmus. Die Clips sind in der Regel 15 oder 30 Sekunden lang. Der Algorithmus sorgt dabei dafür, dass die Nutzer in einer Endlos-Story mit passenden Inhalten versorgt werden. 52 Minuten sind die Nutzer täglich im Schnitt auf TikTok. Bei Facebook und Instagram nur eine halbe Stunde.

In der jungen Altersgruppe 18 bis 24 Jahre ist TikTok bereits deutlich beliebter als die Meta-Dienste. Und auch in den anderen Altersgruppen holt die Videoplattform auf. Auch die Lücke der gesamten Nutzerzahlen schließt sich immer weiter. Bereits etwa 1,6 Milliarden Menschen nutzen heute TikTok.

Meta Aktie: Jetzt wird Technologie aus China kopiert!

Um dem durch TikTok sichtbar gemachten Trend zu folgen, ändert Meta nun den Newsfeed von Facebook grundlegend. Bei der Zusammenstellung der dort angezeigten Inhalte wird nicht länger das eigene Netzwerk dienen. Vielmehr soll ein Algorithmus basierend auf dem Nutzerverhalten interessante Inhalte rausfiltern. Von wem diese stammen, spielt dann keine Rolle mehr. Meta spricht in dem Zusammenhang vom Bau einer „Entdeckungsmaschine“. Dabei lässt der Konzern eine wichtige Tatsache unter den Tisch fallen: Im Prinzip versucht man damit, den erfolgreichen Algorithmus von TikTok zu kopieren.

Auch Alphabet (WKN: A14Y6F) hat bereits auf den TikTok-Wahn reagiert und seine Videoplattform Youtube angepasst. Das Format Youtube Shorts lockt laut eigenen Angaben bereits etwa 1,5 Milliarden Nutzer im Monat. Ob Meta auf Facebook ähnlich erfolgreich ist, bleibt nicht zuletzt wegen der großen Unterschiede zu den Videoplattformen zu bezweifeln. Insgesamt sind wir bislang enttäuscht von den Antworten, die das Team um Zuckerberg auf die Krise findet. Außerhalb des noch eher vagen Metaverse, scheint die Fantasie zu fehlen. Wir bleiben deswegen vorsichtig bei der Meta Aktie und warten die weitere Entwicklung ab.

Julian besitzt keine der im Artikel erwähnten Aktien.

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