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Quelle: Electronic Arts Media Center
Quelle: Electronic Arts Media Center

EA Aktie: Das Ende der FIFA-Reihe!

Electronic Arts (WKN: 878372) hat gestern Abend seine aktuellen Zahlen für das erste Quartal in diesem Jahr veröffentlicht. Für den Konzern selber war es das abschließende Q4 des Fiskaljahrs 2022. Die Nettobuchungen sowie das EA Spielernetzwerk konnten im Vergleich zum Vorjahresquartal ordentlich zulegen. Für einen Paukenschlag sorgte die Meldung, dass FIFA in diesem Jahr zum letzten mal unter diesem Titel läuft. Demnach habe die exklusive Partnerschaft mit dem Fußballverband den Spieleentwickler zu sehr eingeschränkt. Die EA Aktie reagierte bislang mit einem leichten Minus auf die Zahlen.

“FY22 was a record year, with hundreds of millions of players around the world joining in our
games to play, watch, and create with one another. With amazing games, built around powerful IP, made by incredibly talented teams, and outstanding engagement in our live services, FY23 is set to be a year of innovation and growth for Electronic Arts.”

Andrew Wilson, CEO Electronic Arts
Q4 2022Q4 2021Veränderung
Umsatz1.825 Mio. US-$1.346 Mio. US-$+35,5 %
Nettogewinn225 Mio. US-$76 Mio. US-$+196 %
Gewinn je Aktie0,80 US-$0,26 US-$+207 %
Operativer Cashflow444 Mio. US-$371 Mio. US-$+19,6 %
Quelle: Electronic Arts Investor Relations “Electronic Arts Reports Q4 and FY22 Financial Results

Das Wichtigste im Überblick!

Im ersten Quartal des Jahres wuchs der Umsatz von Electronic Arts um über 35 Prozent auf 1,825 Milliarden US-Dollar an. In der Sparte Live-Dienste und andere verdient der Konzern mit einem Umsatz von 1,38 Milliarden US-Dollar deutlich mehr als durch den Spiele-Verkauf. Damit konnten die Erlöse im Fiskaljahr 2022 um 24 Prozent auf knapp sieben Milliarden US-Dollar anwachsen. Zeitgleich kamen viele neue Spieler dazu. Das EA Spieler-Netzwerk vergrößerte sich noch einmal um satte 16 Prozent auf nun insgesamt 580 Millionen. FIFA war hier mit 150 Millionen Accounts weiter der mit Abstand wichtigste Titel der EA-Spiele. Es wird spannend zu sehen, wie es mit dem bekanntesten Fußball-Computerspiel weitergeht. Diese Jahr soll dieses zum letzten Mal unter dem Titel FIFA laufen. EA sagt sich damit nach fast 30 Jahren Zusammenarbeit vom Fußball-Weltverband los.

Laut Medienberichten zahlte der Spieleentwickler zuletzt rund 150 Millionen US-Dollar pro Jahr an die FIFA für die Lizenzen. Zuletzt habe der Verband die Preise noch einmal deutlich erhöht. Geld soll bei dem Ende der Kooperation offiziell jedoch nicht der entscheidende Faktor gewesen sein. Vielmehr könne EA ohne den Namensdeal nun unabhängig von der FIFA entscheiden, mit wem man für die Entwicklung des Fußball-Videospiel zusammenarbeitet.

“Wir wollen sicherstellen, dass wir viel, viel mehr Marken und Partner einbinden. (…) Es ist wichtig, dass wir die Freiheit haben, möglichst beeindruckende Erlebnisse zu schaffen.”

David Jackson, VP Brand FIFA – Electronic Arts

Das Spiel soll ab nächstem Jahr dann unter dem Titel „EA Sports FC“ laufen. Dann wird man an den Verkaufszahlen sehen, welche Rolle der sich über die Jahrzehnte stark eingeprägte Name und die FIFA-Lizenzen für die Reihe gespielt haben.

EA Aktie: Weitere Spiele geplant!

Damit in Zukunft nicht alles von einem Erfolg der Fußball-Videospiele abhängt, entwickelt EA weiter seine anderen Marken. Für das laufende Fiskaljahr kommen, neben FIFA 23, noch NHL 23, F1 22 und Madden NFL 23 raus. Außerdem soll bis Oktober noch ein neues Need for Speed veröffentlicht werden. Weiter ließ EA durchsickern, dass es in diesem Jahr noch bislang unbekannte neue Spiele geben wird. In Q4 werde ein Major IP, ein Partner-Titel, ein Remake und ein weiteres Sportspiel erscheinen. Bei dem Partnertitel handelt es sich wohl um „Star Wars Jedi: The Fallen Order 2″.

Noch ist nicht absehbar, ob das FIFA-Ende Fluch oder Segen für den Spielekonzern ist. Wohl kann EA mit dem Lizenz-Verzicht eine Menge Geld sparen und nun unabhängiger verdienen. Der seit 1993 jährlich verlässlich erschienene Fußball-Titel hat sich nachhaltig in die Köpfe der Gamer eingebrannt. Er spielt für den Wiedererkennungswert und den Kult der Marke sicher eine nicht zu unterschätzende Rolle. Das aktive Aufkündigen der Zusammenarbeit durch EA spricht allerdings für den Konzern. Der US-amerikanische Spieleentwickler scheint einen klaren Plan für die weitere Evolution des Fußball-Videospiels zu haben. Deswegen bleibt die EA Aktie aus unserer Sicht derzeit eine sehr interessante Anlage.

Julian besitzt keine der im Artikel erwähnten Aktien.

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